Westmalle Trappist Tripel

Autor
Strasser
Erstellt
Samstag, 11. Januar 2014
Bewertung des Tests
(8 Stimmen)
Aufrufe
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Westmalle Trappist Tripel
  • Biersorte
    Trappisten
  • Alkoholgehalt
    9,5%
  • Behältnis
    Glasflasche
  • Reinheitsgebot
    Nein
  • Brauerei
    Brouwerij der Trappisten van Westmalle
  • Stadt
    Westmalle
  • Land
    Belgien
  • Besonderheit
    -
  • - Design ist schlicht aber ansprechend. Die Flaschenform ist ziemlich ungewöhnlich.

    - Nach dem Öffnen kommt einem ein fruchtiger Duft entgegen.

    - Die Optik des Bieres ist nicht toll. Die Schaumkrone ist erst üppig aber auch schnell weg. Das Bier ist ziemlich trüb und im Glas ist viel Leben. Einerseits durch starke Kohlensäure im Glas und umherschwimmenden Teilchen. Da ist richtig Leben im Glas aber appetitlich sieht es nicht aus.

    - Die ersten Schlücke sind eine echte Wucht. Man merkt nur den hohen Alkoholgehalt. Im Abgang ist es dazu noch richtig bitter und man merkt ein bisschen Malz. Schmeckt insgesamt eher nach einem Magenbitter als nach Bier.

    - Der Geschmack wird ein bisschen milder. Bei dem Abgang kann aber weiterhin nur das Gesicht verziehen.

    - Letzter Schluck ist bitter und stark alkoholisch.

    - Note 5. Der Geschmack ist viel zu alkoholisch. Schmeckt eher nach Magenbitter oder Weinbrand als nach einem Bier.

    Strasser

    Design: 2-   Aussehen: 5   Geruch: 4   Geschmack: 5-   Gesamt: 5

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    Design:

    Wirkt trotz der Schlichtheit nicht zu billig und langweilig. Das Relief wertet es auch noch ein bisschen auf. 

    Aussehen:

    Bernsteinfarbener Körper mit leichter Trübung, dazu schwimmen auch ein paar Teilchen im Bier herum. Der Schaum ist fein und leicht cremig, die Haltbarkeit ist auch in Ordnung. 

    Geruch:

    Vor allem sehr malzig mit einer ordentlichen Portion Karamell. Dazu riecht es etwas nach vergorenen Bananen und leicht würzig. Die Intensität ist ansprechend und das Aroma kommt sehr natürlich rüber. 

    Geschmack:

    Schmeckt malzig, was vor allem durch viel Karamell unterstrichen wird. Fruchtig wird es durch Noten von vergorener Banane und Pfirsich. Es kleidet den Mund ganz gut und ist insgesamt schön harmonisch, der Alkoholgehalt wird ordentlich versteckt. Der Abgang ist leicht bitter, dafür ist der Nachgeschmack schon sehr ausgeprägt.

    Gesamt:

    Ein sehr solides Tripel. 

    Strasser, 19.12.2017

    Design: 2-   Aussehen: 2-   Geruch: 2   Geschmack: 2   Gesamt: 2

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    Erworben bei: Trinkgut.

     

    Design

    Etikett in Rautenoptik, ist weniger spektakulär. Dafür ist die Flasche formschön. 2+

     

    Bieraussehen

    Ordentliche Schaumentwicklung mit mittig feinporiger, nach außenhin eher grobkörniger Konsistenz. Die Haltbarkeit ist ganz gut. Farblich ist das Bier hellorange und trüb. 2

     

    Geruch

    Aus der Flasche würzig, hefig und ordentlich fruchtig. Neben Trockenobst auch Aprikose, Banane und etwas Zitrus. Im Glas dominieren wieder die oben genannten Fruchtnoten. Dabei wirkt es sehr vollmundig, hintenraus leicht alkoholisch. 2

     

    Geschmack

    Erwartet spritzig im Antrunk und von vorneweg haut einem das Malz eine vor den Latz. Dazu ist der Alkohol auch recht deutlich zu schmecken, aber gerade noch im Rahmen des Genießbaren. Dazu ist es extram bitter im Abgang. Fruchtnoten sind am Rande zu schmecken, aber nicht so extrem wie es der Geruch hat vermuten lassen. Dieser stechend-klebrige Alkoholgehalt ist mir persönlich aber zu extrem, das kriegen andere Brauereien geschmeidiger hin. 3-

     

    Fazit

    Alkoholisch-bitteres Trappisten-Tripel. 3

    Wolf, 06.05.2020

  • Design
    2
  • Bieraussehen
    3
  • Geruch
    3+
  • Geschmack
    4+
  • Gesamtnote
    3-

Kommentare  

Sam
+7 #1 Sam 2014-03-30 16:40
Nette Idee, Biere bewerten zu wollen, aber bitte seriöser. Trappistenbier (auch Rauchbier und und und) ist, grob gesagt, eine Kategorie für sich. Zu schreiben, dass es wenig nach Bier riecht oder schmeckt, ist eine unzulässige Vereinfachung, als würde ich bemängeln, dass Bordeaux mir deswegen so wenig behagt, weil er Riesling zu wenig ähnelt. Westmalle Tripel ist nicht Augustiner Edelstoff und umgekehrt. Und die Präsentation des Bieres, Besonderheiten der Flaschenform und des Etiketts sind kein Grund, ein Bier auf- oder abzuwerten. Oder gibt es Punktabzug für ein gutes Bier vom Fass, wenn es in einer unansehnlichen Kneipe serviert wird? Ich hatte gehofft, einigermaßen sachliche Kritiken hier zu finden; gefunden habe ich Klamauk von undifferenziert en Biertrinkern, die sich gerne als Experten hochstapeln wollen.
Sam
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